Fett in der Hundeernährung – warum es so wichtig ist
Fett ist die wichtigste Energiequelle für deinen Hund. Es liefert etwa doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate und sorgt dafür, dass dein Hund den ganzen Tag über gleichmäßig versorgt ist.
Während Kohlenhydrate eher für kurze, schnelle Energieschübe gebraucht werden (zum Beispiel beim Spielen oder Sprinten), liefert Fett die Energie für alles, was dauerhaft im Körper abläuft – also für Bewegung, Stoffwechsel und Ausdauer.
Warum Fett so effizient ist
Der Körper kann Fett sehr gut speichern und bei Bedarf wieder nutzen. Dadurch hat dein Hund immer eine Energiereserve – auch dann, wenn er mal länger nichts frisst.
Das ist ein großer Vorteil, denn die Energiespeicher aus Kohlenhydraten sind schnell aufgebraucht.
Was passiert bei zu wenig Fett?
Bekommt dein Hund dauerhaft zu wenig Fett, fehlt ihm Energie.
Dann passiert Folgendes:
Der Körper nutzt Eiweiß (Protein) als Energiequelle
Das ist eigentlich nicht seine Aufgabe
Eiweiß wird nämlich dringend gebraucht für:
Muskeln, Knochen und Gelenke, Haut und Fell,
Immunsystem und viele weitere wichtige Körperfunktionen
Wenn Eiweiß „verheizt“ wird, fehlt es an anderer Stelle.
Außerdem belastet dieser Prozess Leber und Nieren stärker.
Die richtige Fettmenge macht den Unterschied
Dein Hund hat genug Energie
Das Eiweiß kann seine eigentliche Aufgabe erfüllen
Dein Hund bleibt leistungsfähig und fit
Das Hungergefühl bleibt ausgeglichen
Worauf du beim Füttern achten solltest:
Der Fettgehalt im Fleisch spielt eine große Rolle.
Das kannst du leicht erkennen:
- mageres Fleisch → wenig Fett
- stark durchwachsenes (marmoriertes) Fleisch → mehr Fett
Wenn du viel mageres Fleisch fütterst, solltest du Fett ergänzen.
Gut geeignet ist naturbelassenes Fett, zB. Rinderfett, Lammfett.
Auch Öle und Nüsse erhöhen den Fettanteil.
Wie viel Fett braucht mein Hund?
Jeder Hund ist anders!
Der Bedarf hängt ab von:
- Alter
- Aktivität
- Stoffwechsel
- Gesundheitszustand
Wichtig ist, dass dein Hund über lange Zeit gut versorgt ist. Frag mich gerne, ich unterstütze dich bei der Festlegung der richtigen Fettmenge in der Futterration.
Ganz wichtig: langsam steigern!
Wenn dein Hund bisher zu wenig Fett bekommen hat und du seine Ration umstellen möchtest denke bitte unbedingt daran:
Bitte nicht plötzlich viel Fett füttern!
Eine zu schnelle Umstellung kann die Bauchspeicheldrüse überfordern und zu Entzündungen führen.
Deshalb: Fett immer langsam steigern und den Hundekörper nach und nach an höhere Mengen gewöhnen.
Fazit
Fett ist für gesunde Hunde absolut wichtig – und keineswegs schädlich.
Im Gegenteil, es sorgt für:
stabile Energie
ein glänzendes Fell
Vitalität
Lebensfreude
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