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Vitamine bei Hund und Katze 

Vitamine werden oft nur nebenbei erwähnt, dabei sind sie für Hund und Katze absolut unverzichtbar. Sie werden nur in kleinen Mengen gebraucht, sind aber an unglaublich vielen Prozessen im Körper beteiligt.

✨ Ohne eine ausreichende Vitaminversorgung laufen viele wichtige Abläufe im Körper nicht rund.

Vitamine unterstützen unter anderem:

→ das Immunsystem

→ Haut und Fell

→ Knochen und Wachstum

→ Augen und Nerven

→ Stoffwechsel und Zellschutz

Kurz gesagt: Vitamine sind kleine Helfer mit großer Wirkung.

 

Was sind Vitamine eigentlich?

 

Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper für viele Funktionen braucht. Die meisten Vitamine kann er nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herstellen. Deshalb müssen sie regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden.

💡 Wichtig:

Nicht nur ein Mangel kann problematisch sein — auch ein Zuviel kann dem Körper schaden.

Gerade deshalb ist eine bedarfsgerechte Versorgung so wichtig.

Vitamin A spielt eine wichtige Rolle für:

→ Augen und Sehkraft

→ Haut und Schleimhäute

→ Immunsystem

→ Zellwachstum

Natürliche Quellen:

→ Leber

→ Eigelb

→ fettreiche tierische Bestandteile

→ bei Hunden teilweise auch Beta-Carotin aus Gemüse wie Karotten

💡 Bei Katzen ist besonders wichtig: Sie können pflanzliche Vorstufen wie Beta-Carotin nicht so gut verwerten wie Hunde. Deshalb sind sie stärker auf direkt verfügbares Vitamin A aus tierischen Quellen angewiesen.

 

Vitamin D ist wichtig für:

→ den Calcium- und Phosphorstoffwechsel

→ Knochen und Zähne

→ Muskel- und Nervenfunktion

Natürliche Quellen:

→ fettreicher Fisch

→ Fischöl

→ Eigelb

→ Leber

Anders als beim Menschen reicht Sonne allein bei Hund und Katze nicht aus, um den Bedarf zuverlässig zu decken. Deshalb ist die Versorgung über die Nahrung entscheidend.

Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans.

✨ Das bedeutet: Es hilft dabei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Außerdem unterstützt es:

→ Zellschutz

→ Immunsystem

→ Muskeln

→ Haut und Gewebe

Natürliche Quellen:

→ hochwertige Pflanzenöle

→ Weizenkeimöl

→ Sonnenblumenöl

→ Nüsse und Samen in geeigneter Form

→ kleine Mengen grüner Pflanzenteile

Besonders bei Futtermitteln mit einem höheren Fettgehalt spielt Vitamin E eine wichtige Rolle.

Die B-Vitamine sind keine Einzelvitamine, sondern eine ganze Gruppe. Sie sind vor allem wichtig für:

→ Nerven

→ Energie-Stoffwechsel

→ Blutbildung

→ Haut

→ Zellfunktion

Natürliche Quellen:

→ Leber

→ Fleisch

→ Innereien

→ Eigelb

→ Bierhefe

→ grüner Pansen

Ein Mangel kann sich ganz unterschiedlich zeigen, zum Beispiel durch Schwäche, Nervosität, Hautprobleme oder eine verminderte Belastbarkeit.

Besonders zu beachten ist hierbei, dass die B Vitamine Kochvorgänge unterschiedlich schlecht überstehen. Das bedeutet, im Fertigfutter, insbesondere im Nassfutter sind kaum noch Vitamine der Gruppe B enthalten.

Vitamin C ist vor allem als Antioxidans bekannt. Hund und Katze können es grundsätzlich selbst bilden, trotzdem kann es in bestimmten Situationen eine Rolle spielen, zum Beispiel bei Belastung oder Stress.

Natürliche Quellen:

→ Beeren

→ Hagebutte

→ Petersilie

→ Brokkoli

→ bestimmte Obst- und Gemüsesorten

Es ist also meist nicht das erste Vitamin, an das man denken muss — aber trotzdem interessant im Gesamtbild.

Hund und Katze – gibt es Unterschiede?

 

Ja, und zwar durchaus.

🐶 Beim Hund ist die Vitaminversorgung oft etwas unkomplizierter, wenn die Fütterung ausgewogen aufgebaut ist.

🐱 Bei der Katze muss man noch genauer hinschauen. Katzen haben einige besondere Anforderungen und sind im Stoffwechsel deutlich spezialisierter. Das gilt vor allem bei bestimmten Vitaminen wie Vitamin A.

Deshalb sollte man nie einfach davon ausgehen, dass Hund und Katze exakt dieselben Bedürfnisse haben.

Woran kann man einen Vitaminmangel erkennen?

 

Das Tückische ist: Ein Mangel zeigt sich oft nicht sofort. Viele Veränderungen entwickeln sich schleichend.

Mögliche Anzeichen können sein:

→ stumpfes Fell

→ Hautprobleme

→ Infektanfälligkeit

→ Müdigkeit oder Schwäch

→ Wachstumsprobleme

→ Nervosität

→ Leistungsabfall

⚠️ Wichtig:

Diese Symptome sind nicht automatisch ein Beweis für einen Vitaminmangel. Sie können auch viele andere Ursachen haben. Trotzdem lohnt es sich, die Fütterung genauer anzuschauen.

 

Kann man auch zu viele Vitamine geben?

 

Ja, definitiv.

Viele denken bei Vitaminen nur an einen Mangel, aber auch eine Überversorgung kann problematisch sein. Vor allem bei den fettlöslichen Vitaminen wie A, D und E ist Vorsicht gefragt, weil sie im Körper gespeichert werden können.

❗Mehr ist also nicht automatisch besser.

Gerade bei zusätzlichen Ergänzungen sollte man immer prüfen, ob sie wirklich nötig sind und zur restlichen Fütterung passen.

Fazit

✨ Vitamine sind für Hund und Katze unverzichtbar. Sie werden zwar nur in kleinen Mengen benötigt, haben aber große Aufgaben im Körper.

Sie unterstützen unter anderem:

→ Immunsystem

→ Stoffwechsel

→ Haut und Fell

→ Nerven

→ Knochen

→ Zellschutz

Wichtig ist dabei immer die richtige Menge. Denn sowohl ein Mangel als auch eine Überversorgung können Probleme machen.

Eine bedarfsgerechte, gut abgestimmte Fütterung ist deshalb die beste Grundlage für eine zuverlässige Vitaminversorgung.

🧡 Gesunde Fellnase 

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